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Familienpatin werden – so geht’s

Sie sind an einer Schulung für ein bereicherndes Ehrenamt interessiert? Dann wenden Sie sich an das Netzwerk Familienpaten Bayern. Auf der Webseite familienpaten-bayern.de finden Sie alle wichtigen Informationen. Dort sehen Sie auch, an welchen Standorten in Bayern bereits Familienpaten im Einsatz sind und wer Ihnen als Projektkoordinatorin für Anfragen zur Verfügung steht.

 

Wichtig zu wissen: Familienpatinnen und Familienpaten sollen und können keine professionelle Hilfe ersetzen. Gerade deshalb setzt das Netzwerk darauf, dass Interessierte für ihre Aufgabe qualifiziert vorbereitet und während ihres Engagements fachlich begleitet werden.
Am Anfang steht eine sechstägige Schulung, verteilt auf drei Wochenenden. Das vom Netzwerk Familienpaten entwickelte Schulungsprogramm wird stetig weiterentwickelt. „Es geht uns dabei vor allem darum, die Handlungssicherheit der Familienpaten zu stärken und ihre innere Haltung den Familien gegenüber anzusprechen. Der Schwerpunkt liegt nicht auf einer rein fachlichen Wissensvermittlung“, erläutert Projektkoordinatorin Laura Miehlbradt vom Kinderschutzbund.
In den 36 Schulungsstunden werden zahlreiche Themen vermittelt und erarbeitet. Die künftigen Familienpaten lernen mögliche Einsatzbereiche und die Grenzen ehrenamtlicher Hilfe kennen. Sie erfahren viel über Familiensysteme und deren Dynamik, sie üben kommunikative Fähigkeiten und werden auf den Umgang mit schwierigen Situationen vorbereitet. Am Ende der Schulung erhalten sie ein Zertifikat, das vom Bayerischen Staatsministerium ausgestellt wird.
Während der Einsätze werden die Familienpat*innen von Koordinatorinnen begleitet und können sich mit anderen Ehrenamtlichen austauschen.
Mehr unter www.familienpaten-bayern.de


Autorin: Eva-Maria Gras
aus: KDFB engagiert 7/2020

 

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