Menü

Restlos glücklich!

30.03.2026

Warum Reste gleich wegwerfen? In der Küche lassen sich wenig beachtete Teile vieler Gemüsesorten verwenden. Und im Haushalt können alte Handtücher als Badteppich gute Dienste leisten.

Karotten-Hummus mit Karottenkraut-Pesto

Zutaten:
Pesto: 25 g Karottenkraut (gezupfte Blättchen), 100 ml Olivenöl, ½ TL Misopaste, 15 g Sonnenblumenkerne (geröstet, grob
gehackt),1 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer aus der Mühle
Hummus: 4 Karotten (im Ofen mit Pflanzenöl und Salz gebacken), 250 g Kichererbsen, 8 EL Olivenöl, 1 EL Tahini (nach Belieben), 1 Knoblauchzehe (gehackt), 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen), ½ unbehandelte Zitrone (Saft und Abrieb), 1 TL Paprikapulver, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Kichererbsenwasser bei Bedarf
Zubereitung:
Für das Pesto das Karottenkraut drei Minutenin kochendem Wasser blanchieren, dann in Eiswasser abkühlen. Aus dem Wasser nehmen und gut ausdrücken, dann grob zerhacken. Zuerst mit wenig Öl pürieren, dann das restliche Öl und die anderen Zutaten dazugeben und nur noch kurz mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für den Hummus alle Zutaten pürieren. Bei Bedarf etwas Kichererbsenwasser dazugeben, damit der Hummus sämiger wird.
Servieren: Den Hummus in Schalen anrichten und das Karottenkraut-Pesto obendrauf geben.

Das Rezept stammt aus dem Buch von Esther Kern: Leaf to Root – Express. Von Blatt bis Wurzel. Einfache Rezepte für spezielle Gemüseteile, at Verlag, 2025, 39 Euro.

Badteppich geflochten aus alten Handtüchern

Material:
alte Handtücher, Schere, Sicherheitsnadel, Stecknadeln, Nähnadel, Faden

Anleitung:
1. Bei allen Handtüchern die Säume und Webkanten abschneiden. Dann den Frotteestoff der Länge nach in etwa sieben Zentimeter breite Streifen schneiden. Die seitlichen Schnittkanten eines Handtuchstreifens nach innen falten, dann den Streifen in der Mitte falten, sodass die Schnittkanten innenliegen und ein dicker, schmaler Strang entsteht. Mit Stecknadeln fixieren. Zwei weitere Streifen auf diese Weise faltenund fixieren.
Drei dieser Streifen mit einer Sicherheitsnadel am oberen Ende miteinander verbinden und bei Bedarf mit einem Stück Schnur an einem Tischbein oder einem anderen unbeweglichen Gegenstand anheften. Dann die Stränge wie einen Zopf flechten und die Stecknadeln dabei entfernen.
An die Enden der drei verflochtenen Handtuchstreifen jeweils einen weiteren Streifen einen Zentimeter überlappend mit wenigen Stichen annähen und wie im Bild links unten falten. Weiterflechten, bis ein etwa 6,5 Meter langer Zopf entstanden ist.
2. Den Handtuchzopf ein Stück weit zu einer Schnecke aufrollen, sodass das Flechtmuster zu sehen ist, und mit der jeweils vorherigen Runde per Hand vernähen. Den Zopf nach und nach bis zum Ende aufrollen und so fest vernähen, dass er auch einen Waschgang in der Waschmaschine übersteht. Falls der Teppich noch nicht groß genug ist, können jetzt noch weitere Handtuchstreifen angenäht und der Teppich vergrößert werden. Wenn der Teppich fertig ist, die Enden möglichst unsichtbar an der Unterseite vernähen.
Weitere Upcycling-Tipps gibt es beim VerbraucherService Bayern unter www.verbraucherservice-bayern.de

Weitere Recyclingprojekte sind zu finden in dem Buch „Neue Dinge aus alten Stoffen“, zweite erweiterte Ausgabe, smarticular Verlag, 2024, 17,95 Euro.

 

Autorin: Eva-Maria Gras

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 130.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen in Kirche, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ein.
© 2026 | KDFB engagiert