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Musik von Vivaldi hilft

Warum nicht mal Musik von Antonio Vivaldi auflegen, um die Laune beim Putzen zu heben? Foto: Kristupas232, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org

28.03.2018
Keine Lust aufs Reinemachen? Dann ist es höchste Zeit, dass Sie an Ihren Putzgewohnheiten etwas ändern. Ein paar Vorschläge:    
  • Machen Sie sich klar: Putzen muss sein. Also nützt es nichts, sich darum herum zu drücken. Das macht nur ein schlechtes Gewissen und Chaos im Haus.  
  • Überlegen Sie mal: Würden Sie einen Reinigungsdienst beauftragen, der verspricht, an irgendeinem Samstag zu kommen, wenn gerade nichts anderes zu tun ist? – Bestimmt nicht. Machen Sie sich also einen Putzplan, wie Sie mit möglichst wenig Mühe möglichst viel erreichen.
  • Putzen Sie lieber weniger lang, aber regelmäßig. Mit einer Stunde pro Tag ist viel gewonnen. Verschieben Sie nicht alles auf den Samstag. Drei Stunden am Stück putzen – dazu hat niemand Lust. 
  • Nehmen Sie sich zum Beispiel jede Woche ein anderes Zimmer vor, um es gründlich zu reinigen. Und an manchen Tagen einfach mal nur einen Schrank. 
  • Ziehen Sie die bequemste Kleidung an, die Sie haben – auch Haushälterinnen tragen heute keine altmodische Kittelschürzen mehr. Hauptsache, die Kleidung kneift nicht und lässt sich leicht waschen.
  • Gönnen Sie sich einen leichten Start, indem Sie vorher aufräumen. 
  • Legen Sie eine fetzige Musik auf, die mitreißt. Hauswirtschaftsmeisterin Birgit Billy bevorzugt Vivaldi. Und wenn es ganz schnell gehen muss: Heavy Metal. 
  • Um den Kopf zu beschäftigen, eignen sich Hörbücher. Fernsehen lenkt zu sehr ab. 
  • Orientieren Sie sich nicht an utopischen Sauberkeitsstandards. Ihre eigenen Ansprüche sind ausschlaggebend. Auch bei Profis gilt die Devise: ordentlich arbeiten – in einer annehmbaren Zeit. Es kostet zu viel Mühe, so zu putzen, dass die Räume piccobello aussehen – wie in der Wohnzeitschrift. Bleiben Sie gelassen: Jeder Raum wirkt gemütlicher, wenn man sieht, dass er bewohnt ist. Alles andere macht einen sterilen Eindruck und ist wenig einladend.
     
    Autorin: Eva-Maria Gras
    aus: KDFB Engagiert 4/2018 
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