Die politische Arbeit des Frauenbundes
KDFB engagiert sich im Deutschen Frauenrat
Der KDFB bringt sich als Teil der Arbeitsgemeinschaft katholischer Frauenverbände und -gruppen (AG Kath) in die frauenpolitische Arbeit des Deutschen Frauenrats (DF) ein. Das Engagement des KDFB im DF hat lange Tradition: Die ehemalige KDFB-Präsidentin Gertrud Ehrle war Mitbegründerin des DF und leitete ihn zehn Jahre lang als Vorsitzende.
Größte Frauenvertretung
Der DF ist der Dachverband von 62 bundesweit aktiven Frauen- organisationen und damit die größte frauen- und gleichstellungspolitische Interessenvertretung in Deutschland. Seit seiner Gründung setzt er sich dafür ein, dass Benachteiligungen von Frauen beseitigt werden und die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Teilhabe von Frauen durchgesetzt wird. Dabei agiert er unabhängig von Parteizugehörigkeit, Religion oder Weltanschauung. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte unter Druck stehen, ist es entscheidend, dass Frauen Perspektiven bündeln und in politische Entscheidungsprozesse einbringen.
Mutig, kritisch, laut
Im Juni 2025 fand die Mitgliederversammlung des DF in Berlin statt – unter dem Motto: „Mutig, kritisch, laut – Frauen ins Zentrum der Politik!“. Für den KDFB nahmen die Vizepräsidentin Monika Arzberger (Bild Mitte), Maja Petrauschke, Geschäftsführerin KDFB Berlin, und Theresa Commandeur (links), ehemalige Referentin des KDFB, teil. Insgesamt wurden über 40 Anträge diskutiert und beschlossen, die die frauenpolitische Agenda des DF für die kommende Legislatur prägen. Ein besonderer Erfolg: Die Mitgliederversammlung beschloss das neue Schwerpunktthema „Demografischer Wandel – jetzt generationen- und geschlechtergerechte Politik einfordern“, das von der AG Kath eingebracht wurde. Dabei geht es um zukunftssichere Rentensysteme, wie Altersarmut von Frauen vermieden und lebenswerte soziale Strukturen für alle Generationen geschaffen werden können.
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