Anders spielen
Dieser Spieleabend lockt mit Überraschungen: Ein selbst gebasteltes Würfelspiel und leckere Gemüsechips aus der eigenen Küche überzeugen selbst Spielemuffel.
Zutaten:
Verschiedene Gemüsesorten, am besten eignen sich Rote Bete, Karotten, Zucchini, (Süß-)Kartoffeln, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Knollensellerie, Topinambur. Aber auch Grünkohl kann zu Chips verarbeitet werden. Außerdem: Olivenöl, grobes Meersalz, Gewürze nach Belieben – wie Pfeffer, Kümmel, Kreuzkümmel –, Paprika, getrockneter Rosmarin, Currypulver, geriebene Muskatnuss
Zubereitung:
1. Das rohe Gemüse sehr dünn hobeln, es sollte nicht dicker als drei Millimeter sein. Grünkohl in kleine Stücke teilen, den dicken Strunk herausschneiden und anderweitig verwenden.
2. Das Gemüse mit sehr wenig Olivenöl mischen. Für ein Kilo Gemüse reichen drei bis vier Esslöffel Öl. Dazu Gemüse und Öl in einen Behälter geben und schütteln.
3. Das Backblech mit Backpapier auslegen. Die Gemüsescheiben einzeln nebeneinander auf dem Backpapier verteilen. Sie dürfen sich nicht überlappen. Vorsichtig Salz und Gewürze nach Belieben darüberstreuen.
4. Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Die Gemüsescheiben etwa 15 Minuten backen. Die Chips sind fertig, wenn sie leicht gebräunt und knusprig sind.
5. Chips anschließend auskühlen lassen und eventuell nachwürzen.
Variante: Wer Geduld mitbringt, kann das Gemüse auch bei niedrigen Temperaturen trocknen. Ratsam sind 100 Grad, wobei das Gemüse zwei Stunden im Ofen bleiben sollte. Es empfiehlt sich, während der Backzeit die Backofentür immer wieder zu öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Die Spielregeln selbst bestimmen
Material:
Zwei Bögen festes Papier im Format DIN A3 (42 x 29,7 cm), Lineal, Fineliner, Buntstifte, Schere, Spielfiguren, ein Würfel
Anleitung:
Zunächst ein Spiel wie hier abgebildet auf einen der Papierbögen malen. Wichtig sind die Ereignisfelder mit Symbolen wie Stern, Herz, Kreisel. Dazu passen 18 Ereigniskarten im Format von je fünf mal acht Zentimetern, die aus dem anderen Papierbogen ausgeschnitten werden.
Auf der Rückseite der Karten kann jeweils eines der drei Symbole Stern, Herz oder Kreisel aufgemalt werden. Auf der Vorderseite werden Aufgaben für die Spielenden notiert: Die Herzkarten stehen für Aufgaben, die von Herzen kommen wie „Gib jedem am Tisch einen Spitznamen!“ oder „Sing dein Lieblingslied vor!“. Sternkarten stehen für Dinge, die in den Sternen stehen, wie „Male dir dein Leben in zehn Jahren aus!“. Und die Kreiselkarten markieren wiederkehrende Aufgaben wie „Bring den Müll raus!“. Hier ist Fantasie gefragt. So lassen sich die Spielregeln selbst bestimmen.
Grundlegende Spielregeln:
Die Spielfiguren stellen sich am Startpunkt auf. Reihum würfeln die Spielenden und rücken ihre Figuren auf den Spielfeldern vor, je nachdem welche Zahl gewürfelt wurde. Trifft eine Spielfigur auf ein Feld mit einer Zahl, darf sie die angegebene Anzahl von Feldern voranziehen oder muss zurückgehen. Auf dem Feld „Pause“ setzt ein Spielender eine Runde lang aus. Wer auf ein Ereignisfeld trifft, muss die Aufgabe der Ereigniskarte zur Zufriedenheit der Mitspielenden erfüllen. Gewonnen hat, wer zuerst am Ziel eintrifft und seine Aufgaben erfolgreich gemeistert hat. Rauswerfen ist übrigens nicht erlaubt.
Tipp: Wer sein Spiel haltbar machen will, lässt es in einem Copyshop laminieren, also mit einer Kunststofffolie überziehen.
Autorin: Eva-Maria Gras

