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Studie: Senioren wieder glücklich, Jugendliche weniger

Laut einer aktuellen Studie sind Senioren glücklicher als Jugendliche.

11.11.2022

Nur langsam steigt die Lebenszufriedenheit der Deutschen nach der Corona-Krise wieder an – gebremst von neuen Krisen wie Ukraine-Krieg und Inflation. Zu diesem Ergebnis kommt der Freiburger Ökonom Bernd Raffelhüschen in seiner Befragung im neuen SKL-Glücksatlas.

Am wenigsten Zuversicht gewonnen habe laut Studie die junge Generation. So wurden zwischen Januar und Oktober 2022 rund 11.500 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger*innen befragt. Auf einer Skala von 0 (völlig unzufrieden) bis 10 (sehr zufrieden) liegt die aktuelle Lebenszufriedenheit demnach bei 6,86 und damit 0,28 Punkte über dem Tiefstand von 2021.

Vor Corona war der Glücksatlas zu einem durchschnittlichen Zufriedenheitswert von 7,14 Punkten gekommen. Am weitesten unter dem Zufriedenheitsniveau der Vor-Corona-Jahre liegen laut der Studie Jugendliche und junge Erwachsene. Dagegen sei die Zufriedenheit der Älteren aktuell wieder nahezu auf den Vor-Corona-Wert geklettert. Und während auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie Frauen eher unglücklicher als Männer waren, habe sich dieser Geschlechterunterschied jetzt wieder geschlossen.

Im Vergleich der Bundesländer sieht die Befragung Schleswig-Holstein vor Bayern und Nordrhein-Westfalen an der Spitze. Die ostdeutschen Bundesländer finden sich hingegen eher im Mittelfeld und am Schluss der Glücksskala. Alle weiteren Infos zur Studie gibt es hier.

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