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Immer mehr ältere Beschäftigte in Deutschland

02.10.2025

Fast ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland gehört inzwischen zur älteren Generation. Nach einer aktuellen Auswertung der Bundesagentur für Arbeit waren im Jahr 2024 von insgesamt 34,2 Millionen Beschäftigten rund 7,8 Millionen mindestens 55 Jahre alt – ein neuer Höchststand. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre stieg ihr Anteil damit von knapp 17 auf 23 Prozent.

Haupttreiber dieser Entwicklung ist die Demografie: Die geburtenstarken Jahrgänge rücken zunehmend in diese Altersgruppe auf. Allerdings betrifft der Trend die Branchen unterschiedlich. Während im Verarbeitenden Gewerbe die Zahl älterer Beschäftigter leicht sinkt, verzeichnen die Dienstleistungsbereiche Zuwächse. Besonders hoch ist der Anteil in der Öffentlichen Verwaltung mit 29 Prozent, im Gesundheitswesen liegt er bei gut 20 Prozent.

Ältere als Stärke – aber auch mit Risiken

Statistisch betrachtet verlieren ältere Beschäftigte seltener ihren Job als Jüngere. Kommt es dennoch dazu, gestaltet sich der Wiedereinstieg jedoch deutlich schwieriger. So stieg die Zahl der Arbeitslosen ab 55 Jahren zwischen 2014 und 2024 von 580.000 auf 642.000.

Daniel Terzenbach, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, sieht hier klaren Handlungsbedarf. Unternehmen sollten konsequent auf die Erfahrung und Verlässlichkeit älterer Beschäftigter setzen, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen. Gleichzeitig brauche es faire Chancen und passende Angebote, um den Wiedereinstieg zu erleichtern. „Fachkräftesicherung bedeutet, alle Altersgruppen mitzudenken“, betont Terzenbach.

kna/ab

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