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Forscher: Jede*r Einzelne kann Beitrag zum Klimaschutz leisten

14.11.2022

Der Klimaforscher Niklas Höhne wirbt für mehr individuelle
Beiträge zum Klimaschutz. „Es gibt in Deutschland viele Menschen, die es sich
leisten könnten, ihr klimaschädliches Verhalten umzustellen“, sagte der Mitgründer
des Kölner Thinktanks „NewClimate-Institut“ der „Rheinischen Post“ .
„Jeder muss einen Beitrag leisten, weil es wirklich einen Unterschied macht, wie
viel wir Auto fahren, mit dem Flugzeug fliegen oder Fleisch essen.“
Es sei wichtig, dass die Erderwärmung bei 1,5 Grad Celsius gestoppt werde,
erklärte Höhne mit Blick auf die bis zum 18. November laufende Weltklimakonferenz
in Ägypten. „Derzeit steuert die Welt auf eine Erwärmung um 2 Grad Celsius bis
2050 und 2,7 Grad Celsius bis 2100 zu“, sagte der Klimaforscher und Professor
der niederländischen Universität Wageningen. „In dieser Welt werde ich nicht leben
wollen, weil die Folgen des Klimawandels nicht mehr beherrschbar sein werden.“
Die Welt steuere sehenden Auges auf eine immer größere Klimakatastrophe zu,
sagte Höhne. „Ganze Staaten mit Millionen Menschen werden sich auflösen und
umsiedeln müssen.“ Es gehe um deren Existenz und „unmittelbar um unsere
Lebensgewohnheiten und unsere Sicherheit“. Bereits in diesem Jahr seien die
Auswirkungen für Millionen Menschen spürbar gewesen, sagte er unter anderem
mit Blick auf die Überschwemmungen in Pakistan.

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 160.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen in Kirche, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ein.
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