Menü

Caritas wirbt für mehr Miteinander der Generationen

Caritas-Präsidentin und KDFB-Frau Eva Maria Welskop-Deffaa. Foto: Caritas

20.01.2026

Senioren helfen Kinder bei Schularbeiten, Jugendliche zeigen den älteren Nachbarn, wie man ein Smartphone nutzt. In ihrer Jahreskampagne will die Caritas zeigen, wo ein Miteinander funktioniert.

Unter dem Motto „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ hat der Deutsche Caritasverband seine Jahreskampagne gestartet. Der katholische Verband wirbt dafür, die unterschiedlichen Lebensalter als gemeinsame Kraft für eine solidarische, gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft zu begreifen.

„Wir wagen die Gegen-Utopie gegen die populäre Rede der unvermeidlichen Spaltungen“, sagte Caritaspräsidentin und KDFB-Frau Eva Welskop-Deffaa am Montag in Passau. „Wir machen die Realität des gelingenden Miteinanders von Alt und Jung als gesellschaftliche Superkraft sichtbar.“ Schließlich seien die großen Herausforderungen nur im Miteinander und Füreinander der Generationen zu bewältigen.

Die Kampagne, deren Symbol zwei Schuhe unterschiedlicher Generationen auf rotem Schuhkarton sind, wird mit Veranstaltungen in Passau, Freiburg, Dortmund und Schwerin eröffnet. Im Laufe des Jahres sollen bundesweit 10.000 Schuhpaare auf zu Generationenpyramiden gestapelten roten Schuhkartons die Begegnungsorte der Caritas sichtbar machen.

Zugleich stellt der Verband zum Start der Kampagne seine zentralen Forderungen auf. Er setzt sich ein für Reformen der Sozialversicherungen, eine gute Familien- und Bildungspolitik, die Stärkung des Ehrenamts und der Freiwilligendienste und eine nachhaltige Klimapolitik. Der Deutsche Caritasverband engagiert sich nach eigenen Angaben seit über 125 Jahren für Menschen in Not. Mit bundesweit fast 740.000 Mitarbeitenden, über 500.000 ehrenamtlich Engagierten und rund 25.000 Einrichtungen und Diensten unterstützt die Caritas jährlich rund 13 Millionen Menschen.

kna/sco

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 130.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen in Kirche, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ein.
© 2026 | KDFB engagiert