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Bildungsminister wollen Eltern bei Social Media mehr einbinden

Mädchen, Smartphone
16.06.2026

Kinder und Jugendliche sollen Soziale Medien nutzen, ohne sich dabei zu großen Risiken auszusetzen. Für einen besseren Schutz betonen die Bildungsminister nun die Partnerschaft der Schulen mit den Eltern.

Beim Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Sozialen Medien wollen die Bildungsminister der Länder die Eltern mehr mit einbinden. Dazu haben sie auf ihrer zweitägigen Konferenz in München eine Erklärung zu Social Media in der Schule verabschiedet, wie sie im Anschluss mitteilten. Ziel sei, dass Schüler, Lehrkräfte und Erziehungsberechtigte in ihrer Medienkompetenz gestärkt werden, sagte die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und bayerische Kultusministerin, Anna Stolz, am Freitag. Die Schulen könnten das nicht allein leisten.

Soziale Medien böten Chancen und Herausforderungen, betonte Stolz. Dass die Länder sich erstmals auf gemeinsame Ziele und klare Leitlinien verständigen, sei ein starkes gemeinsames Signal. Schulen komme bei der Stärkung von Prävention sowie Schutz- und Hilfsstrukturen eine zentrale Rolle zu.

Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) ergänzte, es sei wichtig, dass es flächendeckend in den Schulen und außerhalb der Schulen Angebote für Eltern, Schüler und Lehrkräfte gebe, die gewährleisteten, dass es für Kinder und Jugendliche Schutz, Befähigung und Teilhabe gibt.

In knapp zwei Wochen werden die Empfehlungen einer Expertenkommission zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt erwartet. Prien stellte in Aussicht, dass es fast 50 Empfehlungen geben werde, die sich an Schulen, Kitas, Eltern und den Gesetzgeber richteten.

kna/sco

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