Ausstellung: Afghanische Aktivistinnen erzählen von Widerstand
Die Ausstellung „Weil wir Frauen sind“ über und mit mutigen Frauenrechtsaktivistinnen aus Afghanistan ist sowohl von 28. September bis 15.November in Berlin bei der Heinrich-Böll-Stiftung als auch online zu sehen.
Nähergebracht werden in dem gemeinsamen Projekt der Frauenhilfsorganisation medica mondiale e.V. und der Heinrich Böll Stiftung Geschichten von Widerstand und Solidarität, von Abschieden und Ankommen und dem unbeirrbaren Einsatz für eine gerechte Welt
Mehr als 20 Jahre kämpften afghanische Frauenrechtsaktivistinnen gemeinsam mit der Frauenrechtsorganisation medica mondiale e.V. gegen frauenfeindliche Strukturen und stärkten Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebten. Mutig erhoben sie ihre Stimmen für die Rechte der Frauen in Afghanistan.
Als die Taliban im August 2021 erneut die Macht ergriffen, war das Leben der Aktivistinnen in Gefahr. Von Deutschland aus gelang es medica mondiale, alle 90 ihrer afghanischen Kolleginnen und ihre Familien bei der Evakuierung zu unterstützen, wo sie sich seitdem ein Leben aufbauen und weiterhin für Frauenrechte einsetzen.
Nun erzählen 20 von ihnen ihre Geschichte über das Leben als Frauenrechtsaktivistinnen in Afghanistan, ihre Flucht und das Exil in Deutschland.
Die multimediale Ausstellung ist mit Fotos, Videos, Audios und Interviews vor Ort und digital erlebbar.
ckr

