6.000 historische Gebäude öffnen Türen
Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals am 14. September werden bundesweit rund 6.000 historische Gebäude, Kirchen und Bodendenkmale ihre sonst häufig verschlossenen Türen öffnen. Beteiligt sind rund 2.300 Kommunen. Dies stelle einen deutlichen Anstieg gegenüber den Vorjahren dar und sei Ausdruck eines Bürgerwillens zur Bewahrung des baukulturellen Erbes in Deutschland, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalpflege, Steffen Skudelny.
Häufig kombinierten die öffentlichen oder privaten Gastgeber die Präsentation der Denkmäler mit kostenlosen Veranstaltungen. Sowohl die Zahl der geöffneten Gebäude als auch die Begleitangebote seien in den vergangenen Jahren stetig angewachsen. Für dieses Engagement zeigte sich Skudelny dankbar in Zeiten, in denen die politische Wertschätzung für Denkmalbelange schleichend abnehme. „An jedem Tag im Jahr verschwinden zwei Denkmäler in Deutschland“, kritisierte der Denkmalschützer.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für die Denkmalpflege in Deutschland. Seit 1993 koordiniert sie jeweils zum zweiten Sonntag im September den bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Der Aktionstag verzeichnet regelmäßig viele Millionen Besucherinnen und Besucher. Eröffnet wird der Tag des offeneen Denkmals diesmal in Gera.
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