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Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Maria Flachsbarth

 

der Wunsch nach einem Kind steht für viele Eheleute, Paare, alleinstehende Frauen und Männer „ganz oben“, wenn es um ein gelungenes Leben geht. Dabei spielt es zunehmend kaum eine Rolle, ob das Kind natürlich oder künstlich gezeugt ist, ob es Mutter und/oder Vater, zwei Mütter oder zwei Väter hat. Hauptsache, es ist gesund und macht das eigene Leben „komplett“.

Es gibt aber, auch wenn es sich hart anhört, kein Recht potenzieller Mütter und Väter auf ein Kind. Wohl aber hat jedes Kind ein Recht auf Vater und Mutter. In der Diskussion um Fortpflanzung muss daher immer auch die Perspektive des Kindes mitgedacht werden. Ein Kind ist in erster Linie ein Wunder, Geschenk und Segen für Familien, Ausdruck der Liebe zwischen Frau und Mann und kein schmückendes Beiwerk, zwingende Notwendigkeit oder Sinn-Erfüllungsgehilfe.

Aufgrund des medizinischen Fortschritts entstehen neue Diskussionen über Möglichkeiten, Grenzen, Ethik und Verantwortung. 

Herzlichst 

Ihre

Maria Flachsbarth

Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes