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Ohne Sorgearbeit geht es nicht

Die Münchner Soziologin Karin Jurczyk (Foto: privat)

Es hakt überall: Pflegende Angehörige am Limit.  Frauen mit minimalen Rentenansprüchen und nicht existenzsicherndem Einkommen, die zugunsten der Kinder oder alter und kranker Familienangehöriger Teilzeit arbeiten. Mangel an Kinderbetreuungsplätzen, an Pflegediensten, an Pflegeheimen, an Pflegepersonal. Erschöpfte Pflegekräfte mit Bergen an Überstunden. Wundgelegene alte Menschen. Junge Familien in Hektik und Überforderung. All diese Phänomene lassen Sozialwissenschaftler*Innen wie Karin Jurczyk, die bis 2019 die Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut in München leitete, von einer ernsten Sorgekrise sprechen. Sie fordert zusammen mit dem Bremer Politikwissenschaftler Ulrich Mückenberger einen grundlegenden sozialpolitischen Umbau.

 

KDFB Engagiert: Sie sprechen von einer Sorgekrise: Was ist damit gemeint?

Karin Jurczyk:Man muss bei dieser Frage zurückschauen und fragen: Wie war es denn früher? Es gab ein Modell, in dem die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten für Sorgearbeiten relativ klar geregelt waren: Das war das Ernährer-Modell. Auch wenn Frauen sehr oft schon nebenher erwerbstätig waren, lagen die die Verantwortung, die Rollenzuweisungen und die Hauptlast für das Familieneinkommen klar bei den Männern. Frauen haben die Sorge-Tätigkeiten übernommen, ohne es zu einem Konfliktthema zu machen.

Ich bin die Letzte, die sagt: In den 50er oder 60er Jahren war alles in Ordnung, dahin müssen wir zurück!' Natürlich nicht. Es war überhaupt nicht in Ordnung. Das Modell hatte schwerwiegende Nachteile für beide Geschlechter: Die Männer waren von der Familie ferngehalten, was sie heute so nicht mehr wollen. Die Frauen erfuhren die typischen Nachteile für ihren gesamten Lebensverlauf, ihren Beruf, ihr Armutsrisiko und hinsichtlich der Abhängigkeiten vom Ehemann. Das war ein hoher Preis, und man kann keineswegs davon ausgehen, dass alle hinter diesem Modell standen. Aber es war relativ einheitlich und konsistent, und die meisten Menschen haben sich eingefügt. Es war auch insofern stimmig, als die Arbeitswelt darauf abgestellt war, ebenso die Familienverhältnisse und auch die Geschlechterkonzepte dazu passten.

KDFB Engagiert: Das hat sich gründlich verändert...

Karin Jurczyk: Ja, aber das ist sozusagen die Folie, vor der sich die Sorgekrise seit den 70er-, 80er-, 90erjahren entfaltet hat, als Frauen wegen ihres besseren Bildungsniveaus, aber auch wegen der Emanzipationsbestrebungen verstärkt in die Erwerbstätigkeit einstiegen.

Gleichzeitig hat sich die Arbeitswelt verändert: Sie hat sich immer mehr entgrenzt, und das freie Wochenende und der freie Abend sind nicht mehr selbstverständlich.

Und in den Familien hat sich sehr vieles verändert: Die Anforderungen an Elternschaft und Partnerschaft haben zugenommen, Familienverhältnisse sind vielfältiger geworden. Wir haben einen erheblichen Anteil nichtehelicher Lebensgemeinschaften, eine hohe Trennungsrate, gleichgeschlechtliche Elternschaften. Wir haben multilokale Familien, die erwerbs- oder trennungsbedingt nicht mehr in einem Haushalt leben, sich aber trotzdem als Familie verstehen. Wir haben mehr Väter, die auch nach einer Trennung weiterhin Kontakt zu ihren Kindern haben wollen.

Politik, Einrichtungen und Maßnahmen haben sich aber nicht an die Müttererwerbstätigkeit, die veränderten Familien- und Erwerbsverhältnisse und die neuen Geschlechterkonzepte angepasst. Was da passiert ist, reicht hinten und vorne nicht aus. Es ist nicht konsistent und nicht einheitlich durchdacht. Familien erhalten nicht die Unterstützung, die sie in einer veränderten Gesellschaft eigentlich bräuchten.

All das produziert das, was wir die Sorgekrise nennen. Sie spielt sich sowohl auf der individuellen wie auf der gesellschaftlichen Ebene ab: Burnout-Phänomene nehmen zu - die Menschen sind sehr erschöpft und schaffen es nicht gut genug, für sich zu sorgen, um zu regenerieren. Für Frauen hat sich der Begriff des „Mental Load“ etabliert: Sie jonglieren neben ihren Jobs das Gesamtmanagement des kompletten Familienlebens, planen, organisieren, denken an alle und an alles, was zu tun ist, während Männer dabei meistens eher zuarbeiten. Die Zeit und Kraft für Sorge für andere reichen oft nicht mehr aus, erst recht nicht, wenn sie von den Frauen alleine neben dem Job geleistet werden soll.

Dazu kommt die gesellschaftliche Ebene: Die sozialen Berufe, vor allem in der Pflege, werden immer stressiger, die Pflegebedürftigen werden mehr, aber es gibt viel zu wenig Personal. Auch professionell kann also keine ausreichende Sorge mehr geleistet werden. Immer weniger Zeit bedeutet auch: weniger zivilgesellschaftliches Engagement in der mittleren Generation. Auch das ist Sorge, und zwar Sorge für die ganze Gesellschaft. Und als letzter Punkt der Sorgekrise: Wir wissen aus Studien, dass sich die Menschen ihre Kinderwünsche nicht so erfüllen, wie sie sie eigentlich haben. Denn sie sehen: Wenn sie ins Familienleben eintreten, wird alles ungleich schwieriger, und sie schrauben Kinderwünsche zurück.

KDFB Engagiert: Bei diesem Thema wird in der Öffentlichkeit sehr stark auf die jungen Familien fokussiert. Dabei ist die Sorge für kranke oder alte Eltern eigentlich noch viel schwieriger, aber gesellschaftlich längst nicht so im Blick.

Karin Jurczyk:Das ist richtig. In den letzten zehn, fünfzehn Jahren gab es viele Anstrengungen, um die Kinderbetreuung vor allem für unter Dreijährige auszubauen. Was wir jetzt deutlich sehen, ist die Krise um die Betreuung älterer und chronisch kranker Menschen. Und da zeigt sich eine Ungleichwertigkeit von Care: Die Betreuung von Kindern ist positiv besetzt, Kinder gelten als Investition in die Zukunft. Bei den Alten, da geht es nicht um eine Investition in die Zukunft, sondern die müssen wir irgendwie versorgen. Das ist gesellschaftspolitisch und auch ethisch-moralisch ein großes Problem zu sagen: die einen sind die Zukunft, die anderen sind eher Versorgungsfälle. Das passt eigentlich nicht zum Selbstbild einer menschlichen und sozialen Gesellschaft. Wir müssen die Älteren und die Kranken sehr viel stärker in den Blick nehmen.

KDFB Engagiert: Oft wird die Lösung wird darin gesehen, Betreuung ganz nach außen zu verlagern, also mehr Kitas zu bauen, mehr Einrichtungen, mehr Pflegekräfte aus Osteuropa oder Mittelamerika zu holen. Das kann aber doch nicht die alleinige Lösung sein. Familien möchten ja auch miteinander Zeit verbringen! Und bei aller externen Unterstützung bleibt immer noch viel Arbeit übrig, wenn man sich um Kinder und Alte oder Kranke kümmert.  

Karin Jurczyk: Zeit für Sorge im Privaten kann man nicht als Alternative zum Ausbau einer guten Infrastruktur sehen. Wir brauchen gute Kita- und Pflegeplätze, wir brauchen Dienstleistungen, um Familien zu entlasten. Aber menschliche Beziehungen – die Beziehungen zu denen, für die ich mich verantwortlich fühle – müssen genug Raum haben, sowohl, was die Kinder angeht, als auch, was die Alten und Kranken angeht. Das schließt auch die Zeit für Partnerschaft ein. Deswegen muss es möglich sein, diese Zeit zu finden, und zwar nicht nur in der sogenannten Elternzeit. Denn damit sind die Probleme wirklich nicht gelöst. Es war gut und nötig, diese 14 Monate bezahlte Elternzeit gesetzlich zu verankern. Aber danach geht es in den Familien weiter. Es gibt auch Phasen in der Pubertät, wo Kinder nochmal richtig Schwierigkeiten machen können.

Und auch später bleibt das so: Eine meiner größten Überraschungen als Mutter – meine Söhne sind über 30 - ist das anhaltende Verantwortungsgefühl. Ich bin vollkommen naiv davon ausgegangen bin: Wenn meine Kinder 18 sind, dann sind sie auf ihrem beruflichen Weg und in Beziehungen und Freundschaften und ich bin raus. Das ist aber nicht der Fall: Das Verhältnis der Generationen hat sich stark verändert und bleibt sehr viel enger als früher, auch über die Volljährigkeit der Kinder hinaus. Und dann kommen Enkelkinder, und man ist zu 100 Prozent gefragt. Sehr viele Großeltern machen das begeistert und gerne und sind offensichtlich auch eine notwendige Unterstützung. Dass diese Familienbande so stark wirken, in so vielen Kontexten und über so lange Zeit, ist erstaunlich. Und dann kommt eben noch die Verantwortung für die ältere Generation dazu.

KDFB Engagiert: Ich habe als junge Frau komplett unterschätzt, wie stark dieser Aufwand ist und wie wenig man das nebenher machen kann...  

Karin Jurczyk: Wir gehören zu einer Generation, die ganz stark diesen Fokus auf Emanzipation durch Berufstätigkeit gelegt hatte. Wir haben zwar Beziehungen gelebt und Kinder bekommen, aber das, was uns unsere Mütter vorgelebt haben, das dachten wir hinter uns zu lassen. Wir haben gemeint, dass sich die Bedingungen entsprechend geändert hätten. Wir haben gehofft, dass die Männer voll mitziehen. Es waren also gleich mehrere Illusionen, denen wir erlegen sind.

KDFB Engagiert: Vielleicht haben wir auch selbst zu wenig wertgeschätzt, was an unsichtbarer Sorge-Arbeit von den Frauen geleistet wurde. Die waren ja die von uns belächelten Hausfrauen.

Karin Jurczyk: Ich habe als Arbeitssoziologin 1974 mein erstes Papier zur Frage „Lohn für Hausarbeit?“ geschrieben. Die Diskussion in den 70gerjahren kreiste um die Frage: „Muss man Sorgearbeit wertschätzen? Oder muss man sie loswerden?“ Bis heute gibt es da zwei Linien: Die eine ist die Gewerkschaftslinie und die der Sozialdemokratie mit der Position: ,Frauen in die Vollzeitarbeit! Frauen sollten das gleiche Modell leben wie Männer, darum herum sollte es ein paar Betreuungseinrichtungen geben, und dann haben wir endlich die gleichberechtigte Gesellschaft.' Die zentrale Aussage ist: Frauenemanzipation heißt Berufstätigkeit – und zwar Vollzeit!

Parallel gab es die andere Diskussion, die eher aus dem Ausland angeregt war, sehr stark aus der italienischen Frauenbewegung. Sie hat betont: Das, was Frauen zu Hause tun, was sie in Beziehungen tun, ist auch Arbeit. Das gehört eigentlich alles entlohnt.' Das ging bis hin zu radikalen Forderungen wie Lohn für Sex. Das war natürlich überzogen, weil dann nichts mehr von Beziehungen übrig blieb, was keine Arbeit und nicht geldwert war.

In der Forschung und der Frauenpolitik wurde intensiv herausgearbeitet, dass die gesamte Sorgearbeit, die historisch bedingt die Frauen leisteten, die Basis der Gesellschaft und die Basis jeglicher Erwerbsarbeit ist. Ohne sie geht es nicht. Auch wenn diese Stränge politisch weiterhin nebeneinander existieren, so greift doch die Care-Debatte, die seit circa fünf Jahren so aufflammt, weil die Krisenphänomene unübersehbar werden, diesen zweiten Strang wieder auf und verstärkt ihn: Sorgearbeit ist wichtig! Sie ist gesellschaftlich die Basis, von der aus wir alle leben.

KDFB Engagiert: Sie schlagen zusammen mit dem Bremer Politikwissenschaftler Ulrich Mückenberger ein Modell vor, das dazu beitragen soll, die Sorgekrise zu beenden. Wie funktioniert es?

Karin Jurczyk: Der Kern ist: Jede Arbeitnehmerin, jeder Arbeitnehmer bekommt mit Beginn der Erwerbstätigkeit ein Zeit-Budget. Daraus kann sie oder er Freistellungszeiten entnehmen und erhält dafür eine ca. 70prozentige Lohnersatzleistung.

KDFB Engagiert: Wie lange sollten diese Zeiten sein?

Karin Jurczyk: Wir haben die Zeiten auf Basis vorliegender Zeitbudgetauswertungen errechnet und folgendes untersucht: Wie viel Zeit verwenden Frauen und Männer jetzt etwa für Pflege und Erziehung? Und wie viel Zeit bräuchten sie? Dabei kommen wir als Schätzwert auf ein Gesamtbudget von ungefähr neun Jahren, worin sich Sorgetätigkeiten von insgesamt sechs Jahren befinden, außerdem zwei Jahre für Weiterbildung und ein Jahr für Selbstsorge. Die Zeiten können nicht gegeneinander verrechnet werden. Wenn man sie nicht für den jeweils bestimmten Zeck in Anspruch nimmt, verfallen sie.

KDFB Engagiert: Wenn es sechs Jahre für Sorgetätigkeiten gibt: Könnte ich zum Beispiel zwölf Jahre lang 50 Prozent arbeiten?

Karin Jurczyk: Ja, man kann die Erwerbsarbeit unterbrechen, aber auch reduzieren. Die meisten wollen ja gar nicht ganz raus aus dem Job, brauchen aber phasenweise mehr Zeit, zum Beispiel, wenn die Kinder klein sind, aber auch, wenn alte Eltern Unterstützung brauchen oder pflegebedürftig werden.

KDFB Engagiert: Wie wollen Sie das finanzieren?

Karin Jurczyk: Das kommt darauf an, wem diese Zeiten am meisten nutzen: Kinderziehung und Pflege sind ebenso wie das Ehrenamt Leistungen, von denen die gesamte Gesellschaft abhängig ist und profitiert. Damit muss das auch gesamtgesellschaftlich bezahlt werden - Die Sorgejahre aus dem Budget wären also durch Steuern zu finanzieren. Die Zeiten für Weiterbildung dienen, wenn es um berufliche Qualifikationen geht, in erster Linie den Anliegen von Unternehmen und sind dementsprechend von diesen über Finanzierungspools zu tragen. Bei den Zeiten für Selbstsorge – etwa ein Sabbatjahr - profitieren die Menschen selbst und tragen hier auch den größten Teil der Kosten.

KDFB Engagiert: Das klingt nach sehr viel Geld...

Karin Jurczyk: Ja. Allerdings: Das Sorgearrangement und die Sorgekrise, die wir heute haben, kosten auch sehr viel Geld, etwa für die Behandlung von Burn-Out und Erschöpfungszuständen oder die Finanzierung von Frühverrentungen. Oder für die Maßnahmen gegen Altersarmut von Frauen. Oder die Kosten für den Verlust von Fachkräften, wenn vor allem Frauen aus dem Beruf aussteigen und wegbleiben und ihr Fachwissen verloren geht. Da muss man Kosten und Nutzen gegenüberstellen. Und gleichzeitig muss man sich fragen: In welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich leben? Wenn wir so weitermachen, laufen wir in eine inhumane und selbstzerstörerische Gesellschaft hinein, in der vor allem die Frauen im Dauererschöpfungsmodus sind. Wir laufen in eine Gesellschaft, in der sich das Wirtschafts- und Wettbewerbsrad immer schneller dreht, die Pflegebedürftige ‚günstiger‘ nach Thailand exportiert und Pflegekräfte importiert. Da müssen wir uns fragen: Wollen wir das? Denn wir leben in einer Demokratie, wir selbst bestimmen die Werte und die Gestalt dieser Gesellschaft.

KDFB Engagiert: Warum bauen Sie ihr Modell nicht auf Krediten auf? Heute ist es ja etwa beim Familienpflegezeitgesetz schon möglich, die Arbeitszeitreduzierung mit einem Darlehen zu überbrücken.

Karin Jurczyk: Das funktioniert nicht, die Rückzahlung können sich viele nicht leisten, deswegen und aus anderen Gründen wird es auch so wenig in Anspruch genommen. Das Gesetz ist unzureichend. Der Punkt ist aber vor allem: Pflege und Erziehung ist Arbeit, auf die die gesamte Gesellschaft angewiesen ist. Die Sorgearbeit ist ein Sockel, ohne den weder die Wirtschaft noch die Gesellschaft existieren und funktionieren können. Da kann es nicht sein, dass die Kosten hierfür nur von den einzelnen getragen werden, vor allem von den Frauen – der Nutzen aber der Allgemeinheit zugutekommt, ohne dass diese sich an den Kosten beteiligt. Da brauchen wir einen Turnaround im Denken! Unsere Gesellschaft ist nicht nur eine Erwerbsgesellschaft, sondern zuallererst eine Sorgegesellschaft! Deshalb darf man da nicht nur über Zeit nachdenken, sondern auch über Geld.

KDFB Engagiert: Geringverdiener werden es sich kaum leisten können, auszusteigen oder Arbeitszeit zu reduzieren.

Karin Jurczyk: Das stimmt. Deshalb haben wir ein erwerbsunabhängiges situatives Mindesteinkommen mit eingeplant, das für die genannten Zwecke (aber eben nur für diese) in Anspruch genommen werden kann. Sonst käme das Modell nur Gutverdienern zugute und wäre sozial ungerecht.

KDFB Engagiert: Hätten Sie nicht die Angst, dass es auch mit Ihrem Modell hauptsächlich wieder die Frauen sind, die ihre Erwerbsarbeit reduzieren und die Hauptlast der Sorge tragen?

Karin Jurczyk: Natürlich muss man für eine egalitärere Arbeitsteilung an vielen Schrauben drehen. Dennoch: Nein. Im Grunde läuft das Modell klar auf eine Umverteilung von Care zwischen Frauen und Männern hinaus: Wenn man jetzt rechnet, wie lange Frauen durchschnittlich ihre Erwerbsarbeit unterbrechen und wie lange sie in Teilzeit gehen, kommen wir auf gigantische Zeitmengen, einfach durch die Art, wie Frauen ihr Leben leben und sich um andere kümmern. Wenn wir aber das Modell nicht auf Frauen zuschneiden, sondern beiden Geschlechtern abgesicherte Sorgearbeit ermöglichen, dann kann sich das anders verteilen. Wir wissen heute, dass insbesondere die junge Vätergeneration anders ist und präsenter sein will im Leben ihrer Kinder.

Interview: Susanne Zehetbauer
Eine Kurzform dieses Interviews ist erschienen in KDFB Engagiert 3/20

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