KDFB

Anlaufstellen für das Wohnen im Alter

Noch mehr Möglichkeiten die passende Wohnform für den Ruhestand zu finden, können folgende Stellen bieten:

Wohnberatungsstellen
Eine Liste von Wohnberatungsstellen aller Bundesländer gibt es bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung unter www.wohnungsanpassung-bag.de.
Telefonischer Kontakt: 03047474700
E-Mail: info@wohnungsanpassung-bag.de
Zudem können bei den Landratsämtern, Städten und Kommunen Wohnberatungsstellen erfragt werden.

Senioren- und Pflegeheim
Wer sich für einen Platz in einem Seniorenheim mit Betreuung und Pflege interessiert, findet detaillierte Informationen unter www.heimverzeichnis.de

Seniorengenossenschaften
Seniorengenossenschaften sind Zusammenschlüsse von Menschen, die sich gegenseitig im Alltag unterstützen, damit ihre Mitglieder möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Im Prinzip gleichen sie Nachbarschaftshilfen, sind nur verbindlicher: Seniorengenossenschaften vermitteln alltagsnahe Dienstleistungen zwischen den Mitgliedern.
Gefragt sind vor allem Einkaufs-, Besuchs-, Begleit- sowie Fahrdienste. Für geleistete Arbeitsstunden gibt es eine Gutschrift auf das Mitgliederkonto. Wer zum Beispiel 50 Stunden durch Arbeiten anspart, kann später 50 Stunden kostenfrei abrufen. Seniorengenossenschaften verwenden verschiedene Abrechnungssysteme: Zeit, Geld oder Punkte. Inzwischen gibt es in Deutschland schon mehr als 220 Seniorengenossenschaften. Zwei Drittel der Mitglieder sind Frauen. Mehr unter www.wohnen-alter-bayern.de (im Suchfeld „Seniorengenossenschaften“ eingeben).
Zu Hause bleiben
Wer im Alter lieber daheim leben will, kann seine Wohnung oder sein Haus altersgerecht umbauen. Zur Finanzierung des Umbaus berät das Finanzteam des VerbraucherService Bayern im KDFB. Mehr Informationen wie zum Beispiel das neue Faltblatt „Für den Pflegefall vorsorgen“ gibt es im Internet unter www.verbraucherservice-bayern.de (Service anklicken, dann Broschüren & Flyer).

Wohnen für Hilfe
Ein Zimmer gegen Unterstützung im Haushalt – so funktioniert „Wohnen für Hilfe“. Das Projekt vermittelt Wohnpartnerschaften zwischen Jung und Alt. Studierende mieten ein günstiges Zimmer, Senior*innen erhalten Hilfe im Alltag. Mehr unter www.studentenwerke.de (Stichwort „Wohnen für Hilfe“).

Service
Umfangreiche Informationen rund ums Wohnen imAlter bietet das Bundesseniorenministerium unter www.serviceportal-zuhause-im-alter.de.
Bei der Projektbörse der „Bundesvereinigung FORUM Gemeinschaftliches Wohnen“ lassen sich gemeinschaftliche Wohnprojekte finden: www.verein.fgw-ev.de

Zum Weiterlesen

  • Waltraud Ries: Glücklich wohnen im Alter. Welche Wohnform ist die beste für mich?, Alcorde Verlag, 2012,16,90 Euro.
  • Wohnen im Alter: In der eigenen Immobilie bleiben oder umziehen?, Akademische Arbeitsgemeinschaft, 2018, 14,95 Euro.


Autorin: Karin Schott
aus: KDFB engagiert 7/2020

 

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