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100 Jahre Ancillae Sanctae Ecclesiae

Sie gründete nicht nur den Münchner Frauenbund, sondern auch das Säkularinstitut "Ancillae Sanctae Ecclesiae": die Schwedin Ellen Ammann Foto: KDFB

Nichts Außergewöhnliches, aber das Gewöhnliche außergewöhnlich gut“ lautet der von Gründerin Ellen Ammann selbst stammende Leitspruch des Säkularinstituts. Gegründet wurde es 1919 als Unio pia („fromme Vereinigung“) mit Unterstützung des damaligen Münchner Erzbischofs Michael Faulhaber.

 

Seit 1952 ist die Gemeinschaft ein Säkularinstitut und trägt den Namen „Ancillae Sanctae Ecclesiae“ (ASE). Bei den ASE handelt es sich um das einzige Säkularinstitut weltweit, dem auch verheiratete Frauen angehören dürfen.

Interessentinnen lernen in einer einjährigen Einführungszeit die Gemeinschaft kennen und durchlaufen ein zweijähriges Noviziat. Danach geloben sie erst einmal für ein Jahr ehelose oder eheliche Keuschheit, Armut und Gehorsam. Diese Gelübde erneuern sie dann auf drei Jahre. Erst danach binden sich die Frauen auf Dauer.

Die Mitglieder organisieren ihre Lebensumstände eigenständig und verantworten, je nach persönlichen Möglichkeiten, ihren Einsatz in Kirche und Gesellschaft, in Gruppen und Vereinen, in der Nachbarschaft und in überörtlichen Projekten.

Mit einem Festakt im Münchner Schloss Fürstenried und einer Reise nach Schweden auf den Spuren von Ellen Ammann und der Heiligen Birgitta feierten die ASE das100-jährige Gründungsjubiläum.

Weitere Informationen:

www.ancillae-ase.de

Kontaktadresse: dagmar_petermann@online.de

Vor Kurzem hat sich ein Kreis von Frauen gefunden, die die sozial-karitativen Anliegen von Ellen Ammann unterstützen und häufig in den Einrichtungen arbeiten, die sie gegründet hat. Diese Gruppe wird von Elfriede Schießleder geleitet, der Ellen-Ammann-Beauftragten des KDFB-Landesverbands Bayern. Auch dieser Kreis ist offen für Interessentinnen. Kontakt:elfriede.schiessleder@gmail.com

Autorin: Gabriele Riffert
aus: KDFB engagiert 11/2019

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