KDFB

Von der Brachflächen zum Vorzeigeobjekt

Frauenbundfrauen sind aufgerufen, grüne Oasen anzulegen. Im Rahmen seiner Kampagne "bewegen!" und der Aktionswoche "für mich. für dich. fürs Klima." widmet sich der Frauenbund dem Klima- und Artenschutz. Der Frauenbund Fürth zeigt, wie es gehen kann. 

Fürth im Odenwald ist ein anerkannter Erholungsort. Er liegt im malerischen Weschnitztal, umgeben von Bergen, Wäldern und weiteren Tälern. Umweltschutz wird großgeschrieben in der südhessischen Gemeinde, viele Naturliebhaber fühlen sich von der Umgebung und dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald angezogen. Er wurde angelegt, um Besucher*innen von nah und fern Einblicke in die Natur und regionale Kulturgeschichte zu vermitteln und sie mit Blick auf künftige Generationen für einen achtsamen Umgang mit der Umwelt zu sensibilisieren.

Der Frauenbund vor Ort und andere Vereine ziehen in puncto Naturschutz an einem Strang: In einer gemeinsamen Anstrengung haben sie eine öffentliche Brachfläche in eine „Grüne Insel“ für Mensch und Natur verwandelt. Das Grundstück ist beachtliche 6660 Quadratmeter groß und liegt zwischen zwei Baugebieten. Es wurde dem Frauenbund und der Interessengemeinschaft Schmetterlingszucht von der Gemeinde verpachtet. Was zunächst als ein wenig beachtetes Stück Land erschien, soll sich zu einem Vorzeigeobjekt mausern. Noch ist viel in Planung, das nach und nach umgesetzt werden soll. In einem Gemüsegarten werden derzeit Sorten angebaut, die für die Region typisch sind und regionalen Insektenarten Lebensraum bieten. Es wurden Nistkästen für Vögel eingerichtet, mittlerweile wird das Gelände für geführte Vogelbeobachtungen genutzt. Auf einer kleinen Freifläche können Künstler*innen aus der Region ihre Werke ausstellen. Dennoch stehen Flora und Fauna im Vordergrund: Imker haben Bienenstöcke aufgestellt, ein Teich ist entstanden, der Libellen anzieht. Ein echtes Gemeinschaftswerk, auf das der Frauenbund Fürth stolz ist. 

Foto: Domladen&Mediathek Passau
Autorin: Eva Gras