KDFB

KDFB-Frauen im Bayerischen Landtag

17 KDFB-Frauen haben bei der Wahl am 14. Oktober einen Sitz im Bayerischen Landtag errungen, davon elf per Direktmandat. Dennoch wertet der KDFB Landesverband das Ergebnis der Wahl als Rückschritt für die Demokratie Bayerns. Der neue Landtag verfügt über so viele Ab­geordnete und Fraktionen wie noch nie, gleichzeitig sinkt der Frauenanteil auf unter 27 Prozent. „Dieses Wahlergebnis ist desillusionierend“, so KDFB-Landesvorsitzende Emilia Müller. Gleichzeitig stelle es aber für den KDFB einen An­trieb dar. „Die Errungenschaften bei der Gleichstellung von Frauen und Männern müssen vehement verteidigt werden“, sagte Müller.

Folgende KDFB-Frauen haben ein Direktmandat errungen: Ilse Aigner, Barbara Becker, Gudrun Brendel-Fischer, Ute Eiling-Hütig, Petra Högl, Petra Loibl, Beate Merk, Barbara Regitz, Angelika Schorer, Tanja Schorer-Dremel und Sylvia Stierstorfer (alle CSU). Über die Liste ziehen in den Landtag ein: Kerstin Celina und Gisela Sengl (Grüne), Ruth Müller und Simone Strohmayr (SPD), Eva Gottstein und Gabi Schmidt (Freie Wähler). Einige Frauenbundfrauen scheiden aus dem Landtag aus, darunter Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU), die über die Liste kandidiert hatte. Ihre Nachfolgerin ist KDFB-Mitglied Ilse Aigner (Foto: privat), die ehemalige stellvertretende bayerische Ministerpräsidentin. Mehr