KDFB

Engel für das Smartphone

Lassen Sie sich mit Engeln durch die Woche begleiten. Foto: ©Domladen&Mediothek des Bistums Passau

Wer die App "Mein Weg, meine Zeit" auf sein Smartphone lädt, erhält wöchentlich einen spirituellen Im­puls. Engeldarstellungen so­wie Geschichten und Informationen werden ein Jahr lang aufs Smartphone gesendet. Sie laden dazu ein, sich zwischendurch Augenblicke der Ruhe, Besinnung oder Inspiration zu gönnen.

Es sind Engeldarstellungen in allen Ausführungen zu betrachten. Die Erzählungen aus dem Neuen Testament werden berücksichtigt. „Es ist interessant, dass Engel im Neuen Testament nur selten auftauchen, dann aber in ganz entscheidenden Situationen“, so Helga Reinbold. Nach der Verkündigung sind es weitere zentrale Heilsbotschaften, die von Engeln überbracht werden: Engel verkünden die Geburt Jesu ebenso wie seine Auferstehung. Am Ölberg wird Jesus von einem Engel gestärkt, bevor er verhaftet wird, und Engel sind gegenwärtig bei der Auferstehung und der Himmelfahrt.

„Vielleicht sind manche Botschaften so groß, so ungeheuerlich, so bedeutend, dass wir sie nur dann annähernd verstehen, wenn sie uns von einem Boten Gottes, einem Mittler zwischen Gott und Mensch, vermittelt, übersetzt und verdeutlicht werden“, sagt Helga Reinbold. 

Die KDFB-App soll sich auf alle Themen rund um Engel erstrecken. Mit dabei wird die Geschichte aus dem Buch Tobit sein, aber auch gefallene Engel oder Engelfiguren, die auf Gräbern stehen, werden gezeigt. Außerdem werden begleitend zur App Vortragsgespräche angeboten, die sich mit Engeln befassen. Unter dem Motto „Du bist mein Engel“ wendet sich die Geistliche Beirätin des Diözesanverbandes, Theresia Reischl, insbesondere an junge Mütter und geht mit ihnen der Frage nach, welche Bedeutung Engel in unserem Glauben und in unserem Leben haben.

Die tröstliche Rolle von Schutzengeln

Eine wichtige Rolle sollen Schutzengel spielen, auch deshalb, weil dieses Motiv oft von Menschen aufgegriffen wird, die nicht so eng mit der Kirche verbunden sind. „Es ist sehr tröstlich, einen geliebten Menschen, das eigene Kind oder Enkelkind dem Schutz eines Engels empfehlen zu können“, so Helga Reinbold. 

Der bekannte religiöse Schriftsteller Pater Anselm Grün hat viel über Schutzengel meditiert und sagt: „Wir dürfen Schutzengel nicht so verstehen, dass uns nichts passieren könnte. Sondern der Schutzengel beschützt anders, als wir oft denken. Er bewahrt nicht vor jedem Unglück, aber er schützt dann trotzdem die Seele. Wir können über die Engel eben nicht verfügen und meinen, wenn wir zu den Engeln beten, dann kann uns nichts passieren. Das wäre ein Aberglaube und kein Glaube.“ Pater Anselm ist überzeugt, dass er selbst einen Schutzengel hat: „Wenn ich Auto fahre, bin ich oft dankbar zu spüren, dass da jetzt ein Engel da war, der die Situation gut ausgehen ließ.“ Für den Benediktiner ist auch klar: „Ich kann an Engel nicht glauben, ohne an Gott zu glauben, denn Gott schickt den Engel, und der Engel ist Bote Gottes.“

Die App „Mein Weg, meine Zeit“ kann kostenlos im App-Store und im Play-Store heruntergeladen werden. Sie wird von der Katholischen Erwachsenenbildung im Rahmen der Innovativen Projekte gefördert. 

Frauenbundfrauen aus allen Diözesen können sich mit Fotos und Texten an der Weiterentwicklung des App-Angebotes beteiligen. Kontakt: Helga Reinbold

Autorin: Anne Granda