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31.03.17
Nachricht:

Hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit

KDFB zum Entgelttransparenzgesetz

KÖLN. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) begrüßt den Beschluss des Deutschen Bundestages zum Entgelttransparenzgesetz als notwendigen Schritt für Lohngleichheit und Geschlechtergerechtigkeit von Frauen und Männern. 

„Es ist gut, dass das Entgelttransparenzgesetz die Weichen für faire Arbeitsbedingungen stellt. Gleiche Arbeit muss gleich entlohnt sein – egal, ob ein Mann oder eine Frau sie ausübt. Klare Gehaltsstrukturen verbessern die Rahmenbedingungen zur Schließung der Lohnlücke und zur Förderung von Entgeltgleichheit und Geschlechtergerechtigkeit“, erklärt Dr. Maria Flachsbarth, KDFB-Präsidentin. Der Frauenbund setzt sich schon lange für eine Gleichbehandlung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt ein. 

Der Rentenlücke entgegenwirken

Besonders für Frauen ist eine gerechte Entlohnung wichtig, denn sie sichert nicht nur das Leben der Frau und ihrer Familie, sondern ist unwillkürlich mit der Alterssicherung verbunden. „Aus einer Lohnlücke wird eine Rentenlücke, die das Risiko der Altersarmut erhöht. Dem muss entschieden entgegengewirkt werden – seitens der Politik und der Unternehmen“, so Flachsbarth. Sie betont, dass der Frauenbund aufmerksam die Umsetzung des Gesetzes verfolgen wird und sich weiterhin dafür einsetzt, dass Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechts bald der Vergangenheit angehört, da sie mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist. 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 200.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

Redaktion: Ute Hücker, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
www.frauenbund.de