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Titelbild 11/2017

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Was wird aus mir?

An den Grenzen des Lebens stellen sich Fragen, die über die eigene Existenz hinausweisen. Foto: Domladen & Mediothek Passau

An den Grenzen des Lebens stellen sich Fragen, die über die eigene Existenz hinausweisen. Sie standen in der Krankenhaus-Seelsorge schon immer im Mittelpunkt. Jetzt ziehen sie auch in die Medizin ein.

Der alte Herr Müller (Name von der Redaktion geändert) packt, denn es ist Zeit zu gehen. Die sechs kleinen Schritte zwischen Klinikbett und Spind kosten ihn Mühe, aber er schleppt sich unverdrossen hin und her, legt Bademantel, Pullover, Unterwäsche in seine Tasche. Dann setzt er sich daneben aufs Bett und verschnauft ein bisschen, erschöpft von der Anstrengung, bevor er sich mit ungelenken Bewegungen die Socken überstreift und sich suchend nach den Schuhen umschaut. Seine Winterjacke hat er schon an, sie sitzt schief über dem gestreiften Schlafanzug. So findet ihn die Krankenschwester, als sie mit seinem Abendessen auf dem Tablett das Zimmer betritt. „Wo wollen Sie denn hin, Herr Müller?“, fragt sie freundlich. Er sieht sie an, mit unsicherem Lächeln. „Ich muss doch gehen“, sagt er und wiederholt es gleich noch mal: „Ich muss doch gehen.“ Dann macht er eine Pause und sieht die Schwester fragend an: „Ich bin doch hier im Krankenhaus. Können Sie mir sagen, wo es danach hingeht?“

Herr Müller muss gehen. Aber er wird nicht nach Hause gehen, nicht auf eine andere Station in der Klinik, nicht zurück ins Pflegeheim. Herr Müller wird aus dem Leben gehen, wird die Palliativstation, auf der die Schmerzen und Beschwerden gelindert werden, die der Krebs in seinem Körper verursacht, voraussichtlich nicht lebend verlassen. Schon bald wird er die letzte Grenze überschreiten, wird, wie man so sagt, hinübergehen. Irgendwo in seinem manchmal klaren, manchmal getrübten Geist weiß er: Es ist Zeit. 

Wohin er gehen wird, weiß niemand, und niemand kann es ihm sagen. Doch seine Unruhe wird milder, als ihm die Krankenschwester das Tablett hinstellt und meint: „Jetzt essen Sie doch erst mal, danach schauen Sie weiter.“ Sie stellt sein Glas hin, schiebt die Wasserflasche zurecht, und wie zufällig macht sie ihn auf das Foto auf dem Nachttisch aufmerksam, seine Tochter hat es für ihn mitgebracht. Darauf ist er mit seiner Frau zu sehen, beide sind jung. Fast 50 Jahre ist die Aufnahme alt. „Ist das Ihre Frau?“, fragt sie. Er nickt. „Ich geh zu ihr“, sagt er, „nach dem Essen.“ Herrn Müllers Frau, das weiß die Krankenschwester aus der Akte, ist seit sieben Jahren tot. 

Kann Gott dieses Elend wollen, diese schmerzvolle Existenz?

Schwere Krankheit, Behinderung, der unausweichlich nahende Tod – in Grenzgefilden des Lebens stellen sich existenzielle Fragen: Wohin gehe ich? Was wird aus mir? Was ist der Sinn? Kann Gott dieses Elend wollen, diese eingeschränkte, schmerzvolle Existenz? Warum geschieht mir das alles, warum meinem Mann, warum meinem Kind? Warum ist dieses Leben so himmelschreiend ungerecht? Es sind Fragen, die über das Ich hinausweisen, hin auf etwas Größeres, etwas, das Sinn stiftet, das Ängste mildert oder zumindest Erklärungen bietet. Was auch immer dieses Größere sein mag.

Nicht nur die Seelsorge, auch Medizin und Pflege sind gefragt

Spirituelle Bedürfnisse wahrzunehmen und zu beantworten war immer schon Aufgabe der Seelsorge. Seit einigen Jahren hat diese Aufgabe auch Einzug ins Selbstverständnis von Medizin und Pflege genommen. Besonders die Debatte der vergangenen Jahre rund um die Medizin am Lebensende – um die Linderung von Beschwerden, wenn Heilung nicht mehr möglich ist, um Palliativmedizin also – hat den Blick für die spirituellen Bedürfnisse von Patienten und ihren Angehörigen geschärft.

Denn Palliativmedizin versteht sich ganzheitlich: als Stärkung der Lebensqualität des betroffenen Menschen. Dazu gehört viel mehr als nur die bestmögliche Bekämpfung körperlicher Symptome: Im Jahr 2002 hielt die Weltgesundheitsorganisation ausdrücklich fest, dass im Rahmen der Palliativmedizin und -pflege „spirituelle Probleme wahrzunehmen und zu behandeln sind“. In Deutschland haben im Jahr 2010 die Bundesärztekammer, die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband in der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ verbindlich festgeschrieben, dass es das Recht jedes Betroffenen ist, nach Maßgabe seiner Lebenssituation nicht nur medizinisch, pflegerisch und psychosozial umfassend begleitet zu werden, sondern auch spirituell. Viele Untersuchungen und Studien der vergangenen Jahre zeigen: Fast alle lebensbedrohlich erkrankten Menschen haben spirituelle Bedürfnisse. Und: Es gibt einen positiven Zusammenhang zwischen deren Beachtung und der Lebensqualität Kranker und Sterbender. So werden zum Beispiel Angst und Depressivität nachweislich vermindert.

„Bei der großen Mehrheit der Patienten spielt Spiritualität eine Rolle, wenn es um die Endlichkeit des Lebens geht“, beobachtet auch die Palliativmedizinerin Terese Zink, die als Oberärztin im Mannheimer Diakonissenkrankenhaus arbeitet. 

„Spiritualität ist das, was der Patient dafür hält“

Spiritualität – ein vager, schillernder Begriff. Das lateinische Wort für „Geist“ oder „Hauch“ steckt darin, der Geist, aus dem heraus Menschen ihr Leben gestalten. Viele Versuche sind unternommen worden, um zu definieren, was Spiritualität bedeutet. Fast alle verweisen auf den Gedanken, dass Menschen, zumal in Krisen, nach Lebenssinn und Lebensverständnis suchen. Im besten Fall entdecken sie für sich eine Form geistiger Geborgenheit, die unabhängig davon besteht, ob sie gesund sind oder krank, einsam oder sozial eingebunden, alt oder jung. Sich trotz Schmerz und Einschränkung unversehrt und ganz zu fühlen, heil zu sein, kann eine spirituelle Erfahrung sein – eine gefühlte Anbindung, die über das Ich hinausweist und die individuellen Grenzen durchlässig macht: hin zu anderen Menschen, hin zur Natur, hin zur Ewigkeit oder zur Menschheit als Ganzes – hin auf etwas also, das als größer, vielleicht als heilig empfunden wird. Religiöse Aspekte sind darin eingeschlossen, doch „Spiritualität“ wird in einem weiter gefassten Sinn verstanden. Die umfassendste Definition stammt von dem evangelischen Theologen Traugott Roser, der einige Jahre zusammen mit dem Jesuiten und Arzt Eckhard Frick die Professur für „Spiritual Care“ am Lehrstuhl für Palliativmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität in München innehatte: „Spiritualität ist das, was der Patient dafür hält.“

Auf vielen Palliativstationen wird bei der Aufnahme neuer Patienten mehr oder weniger intensiv danach gefragt, weil nur so eine ganzheitliche Begleitung möglich wird. In den USA, wo Religiosität und Spiritualität oft gleichgesetzt und deutlich weniger tabuisiert sind als in Deutschland, wurden früher als hierzulande Fragebögen entwickelt und eingesetzt, mit denen spirituelle Merkmale von Patienten erkannt werden sollen – bis hin zu aktuellen spirituellen Krisen. Aber auch in Deutschland wurden Interviewmethoden entwickelt, wie zum Beispiel der Fragebogen „SPIR“ der Universität München. 

Umstrittene Befragungen der Patienten

Allerdings: Die Instrumente sind umstritten. Zu medizinisch angelegt, unangemessen, übergriffig, am Ziel vorbei, so lauten die wesentlichen Kritikpunkte. Es ist nun mal nicht dasselbe, einen Patienten im Krankenhaus nach seinem körperlichen Befinden und seinen Erkrankungen zu fragen oder ihn zu interviewen, woher er seine Kraft schöpft, was ihm Hoffnung gibt, was seinem Leben Sinn verleiht und damit in einen sehr intimen Bereich seiner Persönlichkeit vorzudringen. Die evangelische Theologin Isabelle Noth sagte in einem Vortrag im Jahr 2013 in Bern: „Wenn ich Messinstrumente wie SPIR anschaue, so ist meine spontane Reaktion als Seelsorgerin: Hoffentlich traut sich die Person, die Auskunft zu verweigern! Das sind Dinge, die man nicht abfragt, sondern erfährt, und zwar, wenn man das Vertrauen einer Person gewonnen hat.“

Viele Krankenhäuser sind darum sehr zurückhaltend mit solchen Instrumenten. „Wir fragen bei der Aufnahme nach der Konfessionszugehörigkeit, ob sie eine Rolle spielt und ob seelsorgerische Begleitung erwünscht ist. Das wird in unserem Aufnahmebogen erfasst. Alles Weitere ist nicht standardisiert“, sagt die Mannheimer Palliativmedizinerin und Onkologin Terese Zink. „Wenn sich aber belastende Situationen abzeichnen, dann fragen wir zum Beispiel nach, ob es wichtige Menschen gibt, die jetzt stützen könnten und guttäten. Oder hilfreiche Erfahrungen von früher.“

Der Schutzengel auf dem Nachttisch – Anknüpfungspunkt für ein Gespräch

Manchmal sind die Hinweise auf den Glauben auch deutlich vorhanden: ein Kreuz auf dem Nachttisch, ein Schutzengel, ein Rosenkranz kann zum Anlass für Pflegekräfte, Therapeuten oder Ärzte werden, ins Gespräch zu kommen. „Wenn ich so ein Symbol sehe, dann verstehe ich das als Aufforderung, es anzusprechen“, sagt die Ärztin. Wer hat es mitgebracht? Hat es eine Geschichte? Was bedeutet es dem Menschen im Krankenbett? „Der Hinweis auf Religiosität kann ein Gespräch eröffnen, in dem uns möglich wird, auf angedeutete Kraftquellen Bezug zu nehmen.“

Manche Sterbende halten sich fast kindlich vertrauensvoll an ganz konkreten Vorstellungen fest: dass sie Menschen wiedersehen werden, die sie liebten, die Mutter, den verstorbenen Ehemann. Dass alles gut wird. „Aussagen, die Patienten machen, sind in ihrer Welt stimmig und wahr. Und da ist es ganz egal, ob das auch meine Vorstellung ist“, sagt die Oberärztin Terese Zink. „Keiner von uns weiß ja: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Und wie ist es? Ich glaube, es gibt ganz viele Teilwahrheiten, die trägt jeder in sich selbst. Und jemand, der mit dem Sterben konfrontiert ist, weiß das vielleicht besser als ich als gesunder Mensch.“ 

"Das Sterbebett ist kein Missionsgebiet"

Pastoralreferentin und Frauenbundfrau Irene Wimmi, die als Krankenhaus-Seelsorgerin ebenfalls am Mannheimer Diakonissenkrankenhaus arbeitet, bestätigt: „Das Sterbebett ist kein Missionsgebiet. Es geht dort um das Eigene des Menschen. Und es steht niemandem zu, dem Patienten etwas anderes überzustülpen.“ Das Eigene, das kann auch der Zweifel sein, die Wut, die plötzlich hereinbrechende Verlorenheit, wenn die Wucht des nahenden Todes einst sicher geglaubte Wahrheiten zertrümmert. Wenn die gefühlte spirituelle Anbindung durchschnitten wird. Wenn die Einsamkeit grenzenlos wird, weil der Himmel leer ist. Wenn es Gott doch nicht gibt. 

Die Patientin, selbst Theologin, hatte nach ihrer Pensionierung als Lehrerin ehrenamtlich in der Klinikseelsorge gearbeitet. Nun lag sie selbst auf der Palliativstation, schwer krebskrank, sehr nah am Sterben. Und musste zutiefst erschüttert erfahren, dass sie ihren Glauben daran verloren hatte, was nach dem Tod sein werde. Jedes Mal, wenn die Nacht nahte, kam der unaussprechliche Schrecken, kamen Angst und Verlorenheit, namenlos und abgrundtief. Als sie gesund war, hatte sie anderen Zuspruch geben können, in der eigenen Konfrontation mit dem Tod verlor sie jeden Halt. Sie starb, ohne neues Vertrauen zu schöpfen. Starke Beruhigungsmittel milderten ihre Ängste. 

"Auch fromme Menschen verzweifeln an Gott"

„Niemand ist davor gefeit, dass Gewissheiten abhanden kommen, wenn das Leben bedroht ist“, sagt die Seelsorgerin Irene Wimmi. „Auch fromme Menschen verzweifeln an Gott, hadern mit ihm, protestieren. Da kann man nur Anteil nehmen, zuhören, mit aushalten. Und vielleicht, wenn es passt, daran erinnern, dass auch Jesus verzweifelte und sich am Kreuz von Gott verlassen fühlte. Dass auch Gott das aushalten musste bei seinem eigenen Sohn.“  

Manchmal ist das Eigene auch wilder Protest gegen die Ungeheuerlichkeit der Krankheit. „Das ist für alle besonders schwer auszuhalten, und oft brauchen da Angehörige und Klinikpersonal Unterstützung und Aufmerksamkeit“, sagt Irene Wimmi. Erfahrene Palliativkräfte erleben oft, dass die Not am größten ist, wenn zu wenig Zeit blieb, um sich vorzubereiten und in die existenzielle Bedrohung hineinzuwachsen. Wenn Menschen wie mit einem Paukenschlag aus ihrem Alltag an den Abgrund katapultiert werden, an dem es keine Zukunft geben wird. Einen solchen Absturz aufzufangen, ist nicht immer möglich. Manche Menschen wüten, andere verstummen, überschwemmt von der Ausweglosigkeit, von Angst und Wut, von der Tragik, die keine Worte mehr zulässt. Manchmal fragt Irene Wimmi dann den Patienten, ob sie trotzdem eine Kerze in der Klinikkapelle für ihn anzünden darf. Dass in all dem Dunkel ein Licht scheinen könnte, ist ein Angebot, sich für einen Moment an die Zuversicht der Seelsorgerin anzulehnen.

Die Patientin, eine junge Mutter mit Ende 30, die Kinder noch im Schulalter. Als die Ärzte bemerkten, dass der besiegt geglaubte Krebs zurückgekehrt war, überall in ihrem Körper, zerplatzten in wenigen Tagen alle Hoffnungen darauf, dass noch Zeit wäre, noch Leben möglich wäre, noch Pläne verwirklicht werden könnten. Aus, vorbei. Zornig auf alles und jeden, auf die, die leben durften, während sie sterben musste, auf Ärzte, Pflegekräfte, Therapeutinnen, Gott, ihre Eltern, ihren Mann, stieß sie jede Hand, die ihr entgegenkam, mit giftiger Heftigkeit zurück, lehnte jede Unterstützung, jedes Angebot ab, schlug Wunden bei denen, die ihr nahe sein wollten. So starb sie. 

Viele kennen keine religiöse Sprache

Dass explizit religiöse Themen angesprochen werden, sei es in Hoffnung, sei es in bitterer Enttäuschung, kommt vor. Viel häufiger ist es jedoch, dass Menschen in einer Gesellschaft, die religionsskeptisch ist, keine religiöse Sprache mehr sprechen und nicht mehr daran gewöhnt sind, sich über existenzielle Fragen auszutauschen. Dann fehlen Klarheit, fehlen Worte und Bilder für die innere Sehnsucht. Aber auch ohne ausdrückliche Religiosität hat wohl jeder Mensch einen Grundklang, eine Art spiritueller Melodie, nach der er, bewusst oder nicht, sein Leben gestaltet, ihm Sinn zuspricht und sich in Beziehung zur Welt setzt. Oft geschieht dann Kommunikation nur symbolisch, im scheinbar belanglosen Smalltalk des Alltags oder aber in Erinnerungen, die in Wirklichkeit von der Gegenwart handeln. Sich erinnern zu können bedeutet manchmal auch: anknüpfen an frühere Kraft und Leistung. 

Der Patient war ein leidenschaftlicher Wildwasserfahrer. Die heftigsten Flüsse, die reißendsten Bäche waren ihm gerade recht. „Manchmal“, so erzählt er, „schafft man es aus einem Strudel nicht mehr heraus, wird gedreht in einer Stromschnelle, verliert die Kontrolle. Rechts eine Felswand. Links eine Felswand. Kein Ausstieg möglich. Ringsumher das ohrenbetäubende Getöse des reißenden Wassers. Es gibt nur eines: durch. Auch wenn es die Kraft bis ans Äußerste fordert. Doch manchmal kommt dann einer längsseits, reicht das Paddel rüber, und man schafft es zu zweit. Und irgendwann weiter unten wird das Wasser wieder ruhiger.“

"Ich gehe in meinen Erinnerungen spazieren"

Die Seelsorgerin Irene Wimmi erinnert sich an einen bettlägerigen Patienten, den sie fragte, was er denn mache, nachts, wenn er nicht schlafen kann. „Das ist für mich nicht schwierig“, antwortete der Mann. „Ich gehe in meinen Erinnerungen spazieren.“ Manchmal zitiert sie diesen Satz, wenn sie am Krankenbett sitzt, als einen Vorschlag, sich abzulenken, sich wegzuträumen. Nicht für jeden ist das der richtige Weg, denn Erinnerungen können auch Trauer über das Verlorene auslösen. Bei anderen lösen sie Dankbarkeit aus für das Schöne, das war – ein Blick in die Schatzkammer des eigenen Lebens. 

Erinnerungen können aber auch im Elend der Krankheit anknüpfen an die frühere Kompetenz, können die eigene mentale Kraft herbeirufen und wieder spürbar machen, denn die ist nicht verschwunden, weil der Mensch krank ist. Es gibt immer Anteile, die unversehrt und unzerstörbar sind vom Krebs, von der Demenz und anderen schweren Herausforderungen. Danach zu suchen, ist wichtig, gerade im Krankenhaus, denn: „Kliniken sind sehr defizitorientiert. Immer geht es darum, was dem Patienten fehlt, was an ihm nicht okay ist“, sagt Irene Wimmi, „und nicht, was an ihm heil ist und ganz.“

Autorin: Susanne Zehetbauer
aus: KDFB Engagiert – Die Christliche Frau 11/2017


Eingestellt: 24.10.17

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