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Welche Grenzen ziehen wir?

Was Kinderwunschpaare klären sollten

„Grenzen können sich verschieben, aber es ist wichtig, dass man sich welche setzt“, sagt Constanze Bleichrodt, die Leiterin der Münchner Cryobank. „Sonst läuft man Gefahr, sich selbst zu verlieren.“ Auch Kinderwunschberaterinnen wie Susanne Gastl von Donum Vitae in Augsburg sehen das so und empfehlen Kinderwunschpaaren, diese Fragen vorab zu klären:

  • Wie viele Versuche wollen wir machen? In welchen Abständen?
  • Wie ist unser soziales Netz? Wer darf davon wissen? Wer nicht?
  • Woran merken wir, dass die Grenze erreicht ist, dass wir nicht mehr wollen? An körperlichen Symptomen? Oder daran, dass die Behandlungen alles andere überschatten und keine ruhige Zeit mehr bleibt, in der das Thema keine Rolle spielt?
  • Stehen wir beide hinter den Behandlungen?
  • Was bedeutet es, wenn wir aufhören? Woran merken wir, dass wir zu der Entscheidung stehen? Werden wir dann verhüten oder wird immer im Hintergrund sein: Vielleicht klappt es ja doch noch?
  • Wie unterschiedlich verarbeiten wir die Trauer? Können wir uns das gegenseitig zugestehen?

Autorin: Susanne Zehetbauer
aus: KDFB Engagiert – Die Christliche Frau 3/2017

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