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Fakten zum Europäischen Sozialfonds

- Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das wichtigste Förderinstrument der Europäischen Union, um neue und qualitativ bessere Arbeitsplätze zu schaffen und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.
- Der ESF umfasst etwa zehn Prozent des EU-Gesamthaushaltes und wurde 1957 durch die Europäischen Verträge gegründet. Damit ist er eines der ältesten Instrumente der Gemeinschaft.
- In Deutschland haben Bund und Länder in der ESF-Förderperiode von 2007 bis 2013 insgesamt 9,38 Milliarden Euro erhalten.
- In Deutschland landen etwa 40 Prozent der ESF-Mittel beim Bund, 60 Prozent direkt bei den Bundesländern.
- 2014 hat eine neue Förderperiode begonnen, die sich bis 2020 erstreckt. Die Ziele: Menschen in Arbeit bringen, soziale Eingliederung fördern, für eine bessere Bildung sorgen, die öffentliche Verwaltung leistungsfähiger machen. Frauenförderung und die Gleichberechtigung von Mann und Frau bleiben als Ziele erhalten.
- Einzelne Personen werden über Programme gefördert.
- Die ESF-Mittel werden nur zur Verfügung gestellt, wenn ein Teil der Projektkosten von den Mitgliedsstaaten selber getragen wird – man spricht von Kofinanzierung.
- Beispiele von Bürgerinnen und Bürgern, die vom ESF profitiert haben, finden sich  unter www.esf.de (bundesweit) und www.esfbayern.de (für Bayern).    

Eva Gras

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